WIRKLICH   LEBEN

Der Weg zu Gott

Ich glaube, dass Gott unsere gesamte Welt erschaffen hat, sowohl den großen Kosmos und die Natur als auch alle Mikroorganismen und mittendrin dann auch uns als Menschen, dass er alles ganz genau kennt und Herr und König über diese Welt ist. Deshalb kann nur Er selbst bestimmen, wie wir Menschen zu ihm kommen können. Ein selbst gemachter Weg wird nicht zu ihm führen. Der Weg muss uns von Gott selbst gezeigt werden.

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Ich denke, das kann man sehr gut am Beispiel einer irdischen Regierung oder eines Königtums erklären: 

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niemand kann selbst die Regeln bestimmen, ob und auf welche Weise man Zutritt zu seinem König oder in Deutschland zu Frau Merkel bekommt. Die Voraussetzungen dafür bestimmt sie, und jeder muss sich daran halten. Es gibt nur diesen Weg, der vorgegeben ist, und zwar von ihr bzw. der jeweiligen Regierung!

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Ganz genau so ist es bei Gott. Er ist der Herrscher des Universums. ER selbst stellt die Regeln auf, und wir müssen uns daran halten.

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Gott hat Abraham erwählt. Er hat Mose ausgesucht, um sein Volk aus Ägypten herauszuführen. Er hat dann im Laufe der Geschichte verschiedene weitere Propheten gebraucht, um immer wieder zu den Menschen zu sprechen und ihnen seinen Willen zu erklären. Und er hat schon damals vor vielen tausend Jahren versprochen, einmal jemand ganz besonderes zu schicken. Es sollte ein Mann sein, der von einer Jungfrau geboren werden würde, der ohne Sünde wäre und dann die Sünde der ganzen Welt auf sich nehmen würde. Er würde in Schande sterben. Das steht im Buch Jesaja. Aber auch vom Propheten Daniel wird dieser ganze besondere Mensch angekündigt. 

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Bevor Jesus kam, besuchte der Engel Gabriel die Maria, eine junge, noch unverheirateten Frau. Er kündigte ihr an, dass sie einen Sohn bekommen werde, ohne je mit einem Mann geschlafen zu haben. Sie erschrak darüber sehr. Es war absolut heftig, denn das wäre eine Schande - alle würden doch denken, dass sie gehurt hätte. Sie war bereit, diese Schande auf sich zu nehmen und es auszuhalten, dass die Menschen ihr kaum glauben würden. Wer glaubt denn schon einer Nachbarin, die erzählt, ihr sei ein Engel begegnet, und nun sei sie vom Heiligen Geist schwanger? Ziemlich heftig, oder? 

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ABER derselbe Engel war vorher auch schon zu Elisabeth gekommen und hatte auch ihr einen Sohn angekündigt. Auch für sie war das etwas total Besonderes: sie war hochbetagt, also sehr alt. Sie hatte nie ein Kind gehabt - sie war also unfruchtbar. Und nun kündigt Gott ihr einen Sohn an! Wow. Eine Frau, die zu alt ist, um Kinder zu bekommen, und eine, die noch zu jung ist. Bei beiden die mangelnde Voraussetzung, auf biologisch normalem Weg ein Kind zu empfangen. Und das zur damaligen Zeit!

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Und um das Ganze dann komplett zu machen, bekommt Josef auch noch Besuch von diesem Engel. Denn man kann sich vorstellen, dass dies alles andere als romantisch war (so wie wir es aber oft zu Weihnachten darzustellen versuchen) - Josef war zu Recht doch wirklich geschockt! Kann ich total verstehen. Das steckt man nicht einfach so locker weg. Nicht mal in unserer heutigen freizügigen Zeit, aber damals war das noch viel heftiger. Wie gut, dass Josef einen Besuch von diesem Engel bekommt und dann begreift, dass er einfach ein Teil eines ganz großen wunderbaren Planes Gottes ist. Und da macht er mit. Auch er ist bereit, diese Schande auf sich zu nehmen, denn jeder merkt, dass das Kind schon vor der Eheschließung entstanden ist - die Leute damals waren ja auch nicht auf den Kopf gefallen.

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Nun, Gott selbst kündigt dieses Ereignis lange vorher durch verschiedene Propheten an und schickt dann davor sogar dreimal seinen ganz besonderen Engel!

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Jesus beginnt seinen Dienst mit 30 Jahren. Er weiß von Anfang an, dass er einen einzigen Auftrag zu erfüllen hat: er soll die Menschen zurück zu Gott bringen. Und das soll und wird er tun, indem er ein vollkommenes Opfer bringt, ein Opfer, das ein für alle Mal gebracht wird, und das jedem zugänglich ist, der sich darauf einlässt. Das für jeden gilt, der sein Vertrauen voll und ganz auf Jesus setzt. Gott hat damit den letzten Bund mit den Menschen geschlossen. Den Bund, den er im Alten Testament bereits angekündigt hat und durch das Schicken seines eigenen Sohnes zur Vollendung bringt.

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Verstehen Sie doch, dass dieser Gott ein zwar absolut heiliger, reiner und ewiger Gott ist, zu dem sich kein Mensch nahen kann, weil er sonst unweigerlich sterben würde! Aber gleichzeitig ist dieser Gott ein väterlich liebevoller, gütiger, treuer und verlässlicher Gott, absolut wahr und gerecht. ER selbst hat den Weg gewiesen, und das unterscheidet die Bibel von allem, was es an Religionen auf dieser Welt gibt. Deswegen wage ich die Behauptung, dass Gott Religion hasst. Er kann das, was Menschen selbst machen, niemals gut heißen. Niemand kann durch gute Werke vor Gott gerecht werden. Wir müssen SEINE Bedingungen annehmen, und die hat er uns in der Bibel gezeigt. Jesus sagt von sich: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich". Jesus ist der einzige Weg. Es ist absolut wichtig, dass wir den Weg wählen, der zu Gott führt! Was hilft es uns denn, wenn wir einen Weg gehen, der sich gut anfühlt, von dem viele behaupten, er sei ganz sicher der richtige - wenn er es letztendlich gar nicht ist. Wie schrecklich muss das Erwachen dann sein!

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Gott sagt uns in der Bibel, dass wir ihn SUCHEN sollen! Er möchte, dass wir nach ihm forschen, nach ihm suchen, wir dürfen auch Fragen stellen, und in den Psalmen gibt es sogar Klagen. All das hält Gott aus. Er möchte, dass wir fragen - ER möchte sich dadurch finden lassen. Er WILL, dass wir ihn finden! Er möchte nicht, dass wir vorgeformte Phrasen übernehmen. Er möchte Beziehung. Echte Beziehung. Ehrliche Beziehung. Offenes Gespräch. Gemeinschaft.

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All das offenbart Ihnen Gott, wenn Sie anfangen, die Bibel zu lesen.

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Die Bibel ist lebendig. Das kann man erst richtig verstehen, wenn man den Heiligen Geist bittet, zu sprechen, bevor man zu lesen anfängt. Ich kann das gar nicht anders erklären, das muss man selbst erleben. Aber es ist der Hammer - die Bibel lebt. Sie ist das spannendste Buch, das lebendigste und ehrlichste und wahrhaftigste Buch, das es gibt. Und sie führt direkt zu Gott. Man kann ihn nur in der Bibel finden.

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Ich möchte Sie einladen, wirklich ehrlich nach der Wahrheit zu suchen. Es ist total und absolut wichtig, die Wahrheit zu kennen. Bitte, lassen Sie sich nicht von Halbwahrheiten abspeisen! Gott hat noch so viel mit den Menschen vor, die seinen Willen tun und zu seinem Volk gehören. Das sind diejenigen, die wirkliches Leben haben, das jetzt beginnt und weit bis über den irdischen Tod hinaus reicht. Das sind die Menschen, mit denen ER sein neues Reich baut. Die Zeit nach unserem irdischen Tod wird um ein Vielfaches länger dauern als unser - vielleicht wirklich schönes oder spannendes - Leben hier auf der Erde. Nämlich bis in alle Ewigkeit. Für IMMER.

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Das bedeutet ALLES! Im Gegenzug wird nämlich jeder, dessen Name NICHT im Buch des Lebens im Himmel geschrieben ist, ewig in der Hölle sein. Hey, das ist Realität. Und wissen Sie was? Gott schickt Sie gar nicht dort hin! Sie selbst entscheiden HEUTE, wo Sie hingehen möchten. Wenn Sie Jesus Christus Ihre Sünden bekennen, ihn um Vergebung bitten und ihn darum bitten, Ihren Namen ins Buch des Lebens zu schreiben, dann werden Sie einen Platz im Himmel bekommen. Bitte, denken Sie darüber nach. Bitte, forschen Sie in der Bibel, was Gott über Ihr Leben sagt. Bitte, verschwenden Sie Ihr Leben nicht mit Nichtigem, sondern suchen Sie nach der echten Wahrheit, die allen Fragen und allen Anklagen Stand hält. 

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Mein Gott hat sich für mich schlagen und anspucken lassen - er hat immer noch geliebt! Er hat sich für  mich töten lassen! Er selbst hat die Strafe für das bezahlt, was ich vermasselt habe. Und was ich jeden Tag auf Neue falsch mache und deshalb ohne Jesu Vergebung nicht in Gottes Gegenwart sein könnte. Er hat das für mich - und für Sie - gemacht. Wo sonst gibt es solch eine wunderbare Liebe?

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